Vegane Macarons in München: Principessa’s

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Vor einiger Zeit habe ich das Principessa’s in München entdeckt, aufgrund eines Blogposts auf Ein Bisschen Vegan.

In dem Laden kann man Macarons kaufen, in vegan und unvegan. Aber pro Tag sind eigentlich immer fünf vegane Sorten da, ich habe insgesamt sechs Sorten probiert, weil ich zwei Mal da war: Cassis, Himbeere, Mango, Schokolade, Kokos und Pistazie. Ich warte noch auf Salted Caramel, das im anderen Blogpost erwähnt wurde und vermutlich sofort zu meinem Favoriten werden würde, weil alles, was mit Karamell zutun hat und vegan ist, per se wunderbar sein muss.

Der Laden ist an sich sehr klein, es gibt Kaffee, einige Sitzplätze (auch draußen) und eine große Theke voller Macarons. Von außen fand ich ihn schon ziemlich sympathisch, weil er klein und gemütlich wirkt und es auch ist. Mir persönlich wäre er etwas zu weiß-clean, aber das ist vermutlich meine Begeisterung für holzig-dunkles Ambiente… Außerdem war er superschön dekoriert, was das weiß-cleane auch etwas übertönt hat.

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Und nun zu den Macarons: Ich habe einmal für meine Mitbewohnerin ein nicht-veganes Macaron gekauft und sonst immer nur vegane. Macarons sind kühl zu lagern und sollten auch nicht den ganzen Tag in der Tasche sein, bevor sie zuhaue in den Kühlschrank kommen. Wenn man sie kauft, haben sie die optimale Temperatur zum essen. Werden sie zuhause nochmal gekühlt, sollte man sie 15-20 Minuten vor dem Verzehr wieder aus der Kühlung nehmen. Erstaunlicherweise scheinen die veganen Macarons etwas robuster zu sein: Während mir das unvegane etwas gebrochen ist und wirklich sehr luftig schien, halten die veganen Macarons mehr aus.

Was ich schade finde, ist, dass die Veganen alle rein weiß sind. Sie werden zwar aufwendig und sehr schön dekoriert, aber sie könnten auch vegan bunt gefärbt werden. Das mag nach Erbsenklauberei klingen, aber Macarons sind eigentlich immer bunt gefärbt, sowohl der Teig, als auch die Creme zwischen dem Teig. Das gehört irgendwie für mich zu dieser Süßigkeit dazu. Aber die Deko sollte ansonsten beibehalten werden, die sah nämlich wirklich schön aus. Manchmal waren es sehr kleine Zuckerkristalle, manchmal Schokolade oder kleine getrocknete Fruchtstückchen.

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Vom Geschmack her haben alle Macarons unterschiedlich und sehr intensiv geschmeckt. Vor allem bei Cassis und Himbeere glichen sich die Geschmacksrichtungen aber etwas an, weil beides einfach süß und fruchtig geschmeckt hat, die spezifischen Geschmäcker aber nicht so stark rauskamen. Die Cremé war von der Konsistenz her super, der Teig könnte etwas weniger knusprig sein – wobei ich mich hier doch frage, ob er das tatsächlich könnte. Ich finde es sowieso schon eine herausragende Leistung, so gut vegane Macarons herzustellen.

Die veganen Macarons haben pro Stück 1,90 Euro gekostet. Das ist ganz schön happig, ist aber, denke ich, ein normaler Preis für Macarons. Die Teile sind leider einfach so oder so sauteuer und die Nicht-Veganen kosten da auch nicht weniger. Trotzdem natürlich schwer machbar für Geldbeutel, der wie meiner öfter mal leer ist.

Trotz allem war ich ziemlich begeistert von diesem Laden, der es mir möglich gemacht hat, endlich etwas zu probieren, das ich schon lange probieren wollte. Ich werde auf jeden Fall wieder hingehen und hoffentlich spannende neue Sorten schmecken können. Und diese Sache mit dem Salted Caramel Macaron wird mich sowieso immer wieder dorthin treiben…

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