Heidelbeer-Nuss-Schnitten

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Ich war auf einer Gartenparty und dachte mir, ich probiere mal raw aus. Eigentlich mag ich diesen ganzen Hype um #gesundleckervegan und #healthyfood nicht, weil ich etwas gegen diese neoliberale Körperoptimierung habe. Aber weil ich etwas Kaltes, Schichtiges wollte und mir das Rezept durch meine Schwester quasi entgegengeflogen ist, dachte ich mir: I have to try!

Also sind folgende Schnittchen entstanden:

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Wie ich das gemacht habe? Ich hatte wieder ein Grundrezept, aus dem ich einige Zutaten gestrichen habe, die mir unwichtig und zu teuer erschienen. Daher hier ein Versuch, ein sehr teures Rezept billiger zu gestalten mit ähnlichem Ergebnis.

Ihr braucht:
170g Walnusskerne
200ml Kokosöl
200g Datteln (entsteint)
500g Cashewkerne
70ml Ahornsirup
150g Heidelbeeren (frisch, nicht tiefgefroren)
30g Mehl
30g Koksraspeln
einen Pürierstab
eine Backform (10x25cm)

Zu allererst trennt ihr 450g und 35g Cashewnüsse in zwei unterschiedliche Schalen und bedeckt die Nüsse mit Wasser. Beide Schalen lasst ihr zwei Stunden stehen, sodass die Nüsse eingeweicht werden.

Dann fangt ihr an die unterste Schicht herzustellen. Dazu werden die Walnüsse mit einem Pürierstab fein gemahlen/püriert. Danach werden 60ml Kokosöl im Wasserbad zerlassen und mit den Datteln den Nüssen hinzugefügt. Das Ganze wird dann nochmal fein püriert und etwa eineinhalb Stunden in einer Backform verstrichen (10x25cm) in den Kühlschrank gestellt.

Wenn die Nüsse aus dem ersten Schritt zwei Stunden standen, püriert ihr die 450g zusammen mit dem Einweichwasser, dem Ahornsirup und 20ml Koksöl. Die Masse, die dadurch entsteht, wird auf der untersten Schicht, die eineinhalb Stunden kühlen konnte, verstrichen. Danach kommt die Backform in die Tiefkühltruhe und das für etwa zwei Stunden.

Während beide Schichten durchfrosten, wascht ihr die Beeren, lasst sie abtropfen und püriert die restlichen 35g Cashewkerne mit dem Einweichwasser, den Heidelbeeren, dem restlichen Kokosöl, dem Mehl und den Kokosraspeln. Die Creme kommt dann als letzte Schicht auf die beiden durchgefrosteten anderen Schichten. Alles zusammen muss nochmal etwa drei Stunden im Gefrierfach stehen, bevor ihr es etwa eine halbe Stunde vor Verzehr rausstellt und auftauen lasst.

Tipp: Ihr könnt die Masse auch mal mit anderen Nüssen ausprobieren. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass in der mittleren Schicht auch Haselnüsse sehr lecker schmecken.

Da mir bei diesem Rezept aufgefallen ist, wie teuer das ganze Ding war, habe ich beschlossen, zukünftig Preisangaben bei den Rezepten zu machen. Bei dem Rezept musste ich so gut, wie alles neu kaufen, daher komme ich auf einen Preis von: 20 Euro. Nächstes Mal mache ich es wesentlich cheaper durch andere Nüsse bspw.

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