Caramel-Ice-Chocolate-Thingy

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Mein letztes Rezept war ja bereits eines von diesen „Zeit zum backen? Ich doch nicht!“-Rezepten und auch dieses wird eines davon sein. Es braucht vier Zutaten dafür und am besten etwa drei Stunden zum kühlen, ist aber ansonsten unkompliziert.
Diese vier Zutaten sind:

  • Vanilleeis (auf Soya- oder Kokosbasis, wie man will)
  • Kokosraspeln
  • Karamellsoße (ich nehme die von Biovegan, man kann aber auch selber eine aus Kokosfett und Zucker machen)
  • Kouvertüre (ich mische Zartbitterkouvertüre mit der White Vanilla von iChoc)

Am besten habt ihr auch noch ein Abtropfgitter zur Hand!

Ihr beginnt damit, Vanilleeis mithilfe eines kleinen Teelöffels zu kleinen Kugeln zu formen und auf ein Abtropfgitter/Teller zu legen. Die friert ihr für etwa eine Stunde ein. Wenn eine Stunde fast vorbei ist, schmelzt ihr die Kouvertüre im heißen Wasserbad.
Die Eiskugeln holt ihr aus dem Gefrierfach und auf jede Kugel gebt ihr Karamellsoße (auf keinen Fall sparen!). Danach übergießt ihr die Eiskugeln nochmal mit Schokolade, verteilt Kokosstreusel auf ihnen und stellt sie wieder ins Gefrierfach.

Ich persönlich war zu faul, um sie nach dem Festwerden der Schokolade nochmal rauszuholen und eventuelle durch das Abtropfgitter oder den Teller entstandene freiliegende Stellen mit Schokolade zu überziehen, aber wenn ihr motiviert seid, rundet ihr die Sache damit ab.

Unplugged: Ein vorausschauender Rückschritt

Es ist ja nun Ende November, für mich wohl das letzte Mal, um nochmal durchzuatmen vor dem Dezember. Das Eigenartige an meinem Dezember ist das immer wiederkehrende Phänomen, dass anfangs der ganze Dezember die entspannteste Zeit des Jahres zu werden scheint: Einmal kurz in die Stadt, Geschenke shoppen, ansonsten eben normal-stressiger Alltag, nichts Besonderes.

Bisher habe ich noch nicht genau herausgefunden, wieso es der Dezember trotzdem jedes Jahr aufs Neue schafft, der stressigste Monat im Jahr zu werden, obwohl ich auch keine Person bin, die sich dem ultimativen Weihnachtsstress hingibt, jeden Tag Plätzchen bäckt, nur noch suchend durch die Stadt läuft und meint, die gesamte Weihnachtspause über müssen genug Bücher da sein, um sich für irgendwelche Hausarbeiten vorzubereiten.

Jedenfalls wollte ich ja durchatmen. Das habe ich den ganzen November über kaum gemacht, weil plötzlich irgendwelche Deadlines kamen, die es sonst in meinem gesamten Studium noch nie gab, so etwas wie Essay-Deadlines mitten im Semester beispielsweise.
In Hamburg habe ich es geschafft, bestimmte (kreative) Projekte anzupacken. Dazu gehörte mein erstes eigenes Zine (dessen Texte nun seit zwei Monaten unangetastet in einem Ordner auf meinem Laptop vergammeln), grundlegende Änderungen in meinem Tagesablauf (Stichwort: Zeit für Frühstück und zum Zeitung/Internet lesen), leckere Sachen kochen und die auf meinen damals neu erschaffenen Instagram-Account stellen und für eine sehr kurze Weile sogar Freeletics (Never again, I promise!).

Dann kam ich wieder hierher, hatte mir viel vorgenommen, zum Beispiel das Publishen meines ersten Zines, Zeit für Training, Zeit zum Bücher, auch Prosa lesen, diesen Blog, Dinge, die Spaß machen. Es gab sogar eine Liste in meinem Bullet Journal dafür (es sei an dieser Stelle gestattet, entnervt die Augen zu verdrehen). Und irgendwie ist das Meiste davon verloren gegangen zwischen Uni-Texten, Politik machen, abends ausgelaugt Serien schauen, weil ich nach 10 Stunden Arbeit und Uni meistens keinen Kopf mehr für schöne und kluge Worte habe, zum Schreiben oder Kochen, sondern einfach nurnoch in meinem Bett liegen und versumpfen will. Dabei ist es nicht sonderlich hilfreich, dass Netflix beschlossen hat, eine neue Staffel Gilmore Girls herauszubringen, gerade dann, als ich dachte, ich hätte bald das Ende der Serie erreicht und damit auch das Ende des Zwanges jede freie Minute für Gilmore Girls zu opfern.

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Für mich ist es in Ordnung, an dem Widerspruch zwischen Anspruch und Realität oft, sogar meistens zu scheitern, denn meine Ansprüche sind unerfüllbar und das wissen alle, am allermeisten ich selbst. Aber trotzdem habe ich ein paar Neuerungen eingeführt, die mir dabei helfen sollen, „ZfD“ (wie eine Freundin und ich es früher nannten, die Abkürzung für „Zeit für Dich“) durchzusetzen. Das sind zum Beispiel Tage, die ich mir im Kalender als solche markiere, an denen ich mir den kompletten Tag Zeit zum Texte abseits der Uni lesen nehme oder Abende, die ich fest für Freund_innen einplane, manchmal auch Abende, die ich schon ein oder zwei Wochen vorher als solche blocke, an denen ich ausgiebig kochen oder mal was backen will.

Das größte Problem ist, glaube ich, meine nun schon gefühlt eine Ewigkeit anhaltende halbe Schreibblockade. Halb nur deshalb, weil ich schon Seminararbeiten und Hausarbeiten verfassen und ab und zu einen Text auf meinen Blog stellen kann, aber das nur nach tagelangem vor mir Herschieben, nach endloser Überwindung und nur, wenn die Folge Gilmore Girls dann mal wirklich nicht so prickelnd war. Tatsächlich ist diese Zeit, in der ich mich kaum bewegen kann, weil ich müde bin, ziemlich nervtötend und präsent in meinem momentanen Tagesablauf. Dabei würde ich richtig gerne an einer Geschichte weiterschreiben, die ich vor ein paar Monaten mal angefangen habe, ich würde gerne irgendwie klug das Weltgeschehen in mehr, als 140 Zeichen kommentieren oder die fehlenden Texte für mein Zine schreiben. Und dann sind da noch diese spannenden Call for papers, bei denen ich manchmal und zu bestimmten Themen auch gerne etwas einreichen würde.

Naja, der Plan ist jedenfalls, wenn ich die alte 7. Staffel Gilmore Girls fertiggeschaut habe (was in ein paar Tagen der Fall sein wird), keine neue, so packende Serie mehr anzufangen und stattdessen diese vielen tollen Bücher, die sich ungelesen in meinem Regal tummeln, zu verschlingen und zu lernen, sehr billig grandios zu kochen, denn im Moment habe ich tatsächlich für vegane „Extra“-Produkte kaum noch Geld übrig.

Wer mir bei meiner Schreibblockade helfen kann und eine Idee hat, wie ich diese Prokrastinationszeit so ein bisschen weniger werden lassen kann, möge sich melden. Prokrastination ist zwar für mich wichtig und ich mache das gerne und finde es richtig, aber so viel, wie momentan, tut mir nicht gut.

Denn es ist weniger Prokrastination als vielmehr die Angst, von der Stille erwartungsvoll angestarrt zu werden. Sie fragt mich „Na, was machst du als Nächstes? Wo geht es hin? Hast du schon das und das erledigt?“ und bevor ich mir das anhören muss, mache ich lieber sofort, wenn ich zuhause bin, Netflix an und höre, denke gar nichts mehr. Aber das ist so eine uralte Sache, das habe ich seit Jahren, diese Angst vor der Stille, vor den Zweifeln, die sie aufwirft.
Und eigentlich denke ich, dass es gerade jetzt an der Zeit wäre, mich zu fragen, wo es hingeht.

Spekulatius-Kirsch-Dessert

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Wenn man ein Essen vor sich hat und (wie ich) zu wenig Zeit hat, um Kuchen zu backen oder komplizierte Süßspeisen vorzubereiten, ist dieses 5-Ingredient-Recipe perfekt. Außerdem kostet es recht wenig (unter 10€), schmeckt aber fabelhaft.

Für das Spekulatius-Kirsch-Dessert braucht man:

1 Pck. Schlagfix (gesüßt)
15 Spekulatius
etwas Spekulatius-Creme (alternativ geht auch ein Schuss Mandel- oder Sojamilch)
1 Glas Schattenmorellen
Zimt

Außerdem:
Pürierstab
6 kleine Gläser zum Anrichten
Mixer

Zuerst gebt ihr die Spekulatius mit der Spekulatiuscreme/Milch in eine Schüssel und „püriert“ das Ganze. Ich hatte damit etwas Schwierigkeiten, deshalb habe ich die Spekulatius etwas zerbröselt vor dem „Pürieren“. Das Resultat ist keine homogene Masse, sondern beinhaltet noch Stückchen und ist mit den Händen formbar.
Dann schlagt ihr die Schlagfix-Sahne auf und lasst die Schattenmorellen auf einem Sieb abtropfen (der Saft ist zwar nicht für das Rezept erforderlich, schmeckt aber hervorragend mit etwas Wasser verdünnt).

Nun geht es schon ans Schichten:
Die unterste Schicht im Glas ist die Spekulatius-Masse. Ihr formt sie mit den Händen etwa zur Größe eures Glasbodens und legt sie hinein. Darüber verteilt ihr die Kirschen (ich habe sechs Stück genommen) und über diese schichtet ihr die Sahne. Danach kommt wieder eine Schicht Spekulatius-Masse, von einer Schicht Kirschen und einer Schicht Sahne gefolgt. Auf die letzte Schicht Sahne legt ihr nochmal zwei, drei Kirschen, je nach Lust und Laune und bestäubt das Ganze vorsichtig mit Zimt. Das passiert mit allen Gläsern, bis sie voll sind, dann stellt ihr sie für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Nebel im August (review)

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Von: http://www.nebelimaugust.de

Ein älterer Mann sitzt in einer Runde älterer, weißer Männer. Er lässt sie einen Brei aus Gemüse essen, die Männer verziehen das Gesicht. Sie wissen noch nicht, wozu diese Nahrung einmal dienen soll. Der Mann, der die Suppe in den Raum bringen ließ, hat sie erfunden, damit Menschen sterben, während sie essen.

Diese Szene stammt aus dem Film „Nebel im August“ von Kai Wessel. In diesem Film wird der Junge Ernst Lossa als widerspenstig und „asozial“ eingestuft, weshalb er in die „Heilanstalt“ Irsee verlegt wird. Den Begriff der Heilanstalt in diesem Kontext zu verwenden, ist ein zynischer Euphemismus, denn – wie Ernst bemerkt – geheilt wird dort niemand. Mögen die Nationalsozialist_innen im Film auch von „Erlösung“ gesprochen haben, letztendlich geschah mit den Menschen dort nur eines: Sie wurden ermordet.
Der Film hat eine Figur als Protagonisten, die es wirklich gab: Ernst Lossa wurde im Nationalsozialismus als „Zigeuner“ kategorisiert und als solcher verfolgt. In der Heilanstalt Irsee wurde er 1944 mithilfe einer Giftspritze umgebracht.

Über diesen Film kann ich aufgrund mehrerer Aspekte sagen, dass er schlichtweg grandios und absolut sehenswert ist!
Was positiv auffällt ist die Erzählung der historischen Ereignisse. Die Macher_innen beschönigen nicht, der Mord an den Menschen in der Heilanstalt wird als das dargestellt, was er war, weder Erlösung, noch „Euthanasie“. Die Nazis heucheln zunächst eine abstruse Form der „Logik“ hinter ihren Morden, in dem sie behaupten, „arbeitsunfähige“ Menschen würden „erlöst“, doch auch dieses Muster wird bald von reiner Willkür abgelöst.
Dieser Übergang ist besonders gut gelungen, genauso wie die Darstellung der Steigerung der „Effizienz“ im Töten. Töten die Nazis die Ausgewählten zunächst mit Giftspritzen, folgt bald danach das Essen, das ich anfangs beschrieb. Durch das mehrere Stunden gekochte Gemüse bleiben keine Nährstoffe mehr im Gemüse, wodurch die Patienten verhungern, während sie essen, wie es der Nazi und Klinikdirektor ausdrückte. Dadurch wurden immer mehr Menschen zu Tode gehungert. Zuvor hatte eine Krankenschwester namens Edith den Kindern vergifteten Himbeersaft gegeben.

Die Figur der Krankenschwester ist im Film herausragend gezeichnet. Dort ist eine Frau ganz deutlich als eigenständige Täterin, Mörderin zu sehen, die von der nationalsozialistischen Ideologie vollkommen überzeugt ist und selbstverantwortlich handelt. Damit zeigen die Macher_innen, dass Frauen im Nationalsozialismus genau so überzeugte Nazis sein konnten und keinesfalls Mitläuferinnen waren.

Was die Klinikinsass_innen angeht, sind dort sehr viele verschiedene Menschen repräsentiert, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Wie am Beispiel Ernst Lossa deutlich wird, waren das nicht ausschließlich Menschen, die als geistig oder körperlich „krank“ eingestuft wurden, sondern ebenso Personen, die die Klassifizierung der „Asozialen“ erfuhren oder aus anderen Gründen im Heim saßen. Das zeigt ein weiteres Mal auf furchtbare Art und Weise, nach welchen abstrusen Mustern die Personen ausgewählt wurden, die zu sterben hatten. Oft waren es simple Launen des Klinikdirektors und immer natürlich die Ideologie der Nazis.
Viele der in Irsee Eingesperrten wurden als eigenständige, fühlende Menschen dargestellt, doch manchmal wurden die Personen im Film auch als übertrieben „hilflos“ und apathisch dargestellt, was mich an einigen Stellen gestört hat.

Insgesamt schafft es der Film, ein in der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen völlig unterrepräsentiertes, nach wie vor oft totgeschwiegenes Thema aufzugreifen und reif und überlegt damit umzugehen: Die Ermordung von Menschen mit Behinderung und solcher, die als „asozial“ galten. Gerade, dass eine historische Figur als Protagonist gewählt wurde und dadurch diese Geschichte so authentisch nacherzählt wurde, fand ich sehr wichtig an der Verfilmung. Auch die Informationen über den Verbleib des Klinikdirektors oder der Krankenschwester nach 1945, die vor dem Abspann gezeigt werden, verdeutlichen noch eine ganz andere Facette des NS: die fehlende Aufarbeitung des Nationalsozialismus danach und damit zusammenhängend das Scheitern der Entnazifizierung.

Vegan in Hamburg

Meine Zeit in Hamburg ist seit drei Wochen vorbei. In den zwei Monaten war ich mit vielem beschäftigt, oft mit Dingen, die das RiotSqrrrl* betreffen. Und das war super!
Wenn ich aber nicht geschrieben, auf Social Media abgehangen, Hamburg angesehen, Serien geschaut oder gearbeitet habe, war ich den Großteil meiner Zeit essen. Weil es in Hamburg im Gegensatz zu München vegane Essensmöglichkeiten gibt, die man nicht an zwei Händen abzählen kann, sammle ich hier nur ein Best Of meiner Erfahrungen, aus dem leider tolle Restaurants rausfallen werde, die ich ganz unten zumindest auflisten werde, um auf sie hinzuweisen, weil sich auch diese echt lohnen!

Ich beginne mit der Mahlzeit des Tages, die über meinen weiteren Tag (zumindest am Wochenende) entscheidet: Dem Frühstück. Als mich drei Freundinnen aus München besucht haben, sind wir gemeinsam ins Mamalicious gegangen. Ich hab meinen Magen mal wieder überschätzt und mir sowohl einen Bagel als auch die veganen Pancakes bestellt (nur, damit ich dann auch über beides ein Urteil fällen kann). Nach dem Essen habe ich überlegt, wie ich am besten ins Mamalicious ziehen kann und jeden Tag so ein Frühstück serviert bekomme ohne, dass es jemand merkt. Was meine Erfahrung dort am besten beschreibt, ist, glaube ich, einfach nur „Scheiße geil!“. Die Pancakes waren perfekt, der Bagel war perfekt, alles perfekt!
Aber: Wenn ihr dort essen wollt, macht es nicht so wie ich und ein Freund das erste Mal: Sonntag 11 Uhr, „Yo, lass ma zu Mamalicious gehen“. Nein, läuft nicht, denn: Dass das Mamalicious leckeres Essen hat, ist bekannt, deshalb empfiehlt es sich am Wochenende wirklich kurz nach Öffnung anzutanzen, damit man einen Platz bekommt.

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Für das RiotSqrrrl* war das Frühstück oft von einem Eissnack gefolgt, den man am besten in der Eisbande oder im Liberty (davon gibt es sogar zwei Filialen in Hamburg!) zu sich nimmt. Schade bei der Eisbande ist, dass man kein rein veganes Angebot vorfindet. Man steht dann vor der Eistruhe und möchte gerne das leckere Cheesecake-Rhabarber-Eis essen, das aber leider nicht vegan ist. Und man fragt sich: Diese Leute waren fähig das weltbeste Schniggers-Eis zu erfinden, wieso machen sie nicht nur veganes Eis, sodass ich veganes Cheesecake-Rhabarber-Eis essen kann? Deshalb, großer Pluspunkt ans Liberty: Rein veganes Angebot, das außerdem neben Eis auch noch unglaublich tolle Kuchen und Torten anbietet (Stichwort: Himbeer-Sahnetorte und Donauwelle). Zwei Eissorten, die man dort dringend schmausen sollte: Salted Peanut Caramel und White Chocolate Cocanut!

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Wer brunchen will, sollte das bei Vincent Vegan tun. Ich war dort sonntags zu Gast und vollkommen überwältigt von dem Angebot. Am Ende habe ich mich zwar geärgert, weil weniger in meinen Magen gepasst hat, als ich wollte, aber trotzdem war ich total happy dort gewesen zu sein. Es gibt Süßes, klassisches Frühstücksangebot, aber auch pikante Salate und Snacks, man kann dort easy mindestens zwei Stunden sitzen und essen. Allerdings sollte man eben aufpassen, nicht zu schnell zu essen, sonst ist leider der Bauch voll, wie bei mir.

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Besonders nachmittags bietet sich das Happenpappen für einen Besuch an. Dort gibt es jeden Tag frische Kuchen und Torten, köstlichen Kaffee und einige leckere Sandwiches und Snacks. Ich habe mich dort vor allem dank der wundervollen Einrichtung sehr wohl gefühlt, außerdem waren die Mitarbeiterinnen einfach richtig herzlich und supernett. Dann waren dort auch noch Kuchen und Torten, die man sonst nicht mal so eben findet, was mir zusätzlich gefallen hat, weil ich Neues probieren konnte. Also: Happenpappen würde ich definitiv als ein Muss sehen.

Bei Lust auf deftige Mahlzeiten ist es für mich wirklich schwer, mich auf die wichtigsten Orte zu beschränken. Auf keinen Fall fehlen sollte die Pizzabande, denn sie ist einfach der Hammer! Es gibt vegane Pizzavarianten mit veganem Käse und man stellt sich seine Pizza selbst zusammen. Und das allerbeste an der Pizza war der Teig: Ich bin bei Teig eher wählerisch, er darf nicht zu dick sein, nicht angebrannt schmecken, muss aber braun und knusprig, dafür aber nicht labberig sein. Und der Pizzabande-Teig ist perfekt, ganz einfach.

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Was Burger angeht ist das Grilly Idol für mich ungeschlagen. Einfach Hammer Burger mit Pommes (übrigens auch die besten Süßkartoffelpommes, die ich in meinem Leben je gegessen habe) und richtig tollen veganen Soßen dazu – ich empfehle die Haussoße! Die Burger waren nicht labberig und sind nicht zerfallen, was für mich schon mal die halbe Miete ist. Geschmacklich waren sie große Klasse, weil der Patty knusprig war, ebenso das Brot und auch die sonstigen Beläge frisch und perfekt geschmeckt haben.

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Ein weiterer bekannter Burgerplace ist das Saints & Sinners, wobei ich zugeben muss, dass mich dort viel mehr das vegane Schnitzel mit Pommes vom Hocker gerissen hat, weil es unbeschreiblich gute Auberginen-Schnitzel waren. Großartig war das dort!

Ähnlich großartig war es bei Jim’s Burrito, die seit meinem letzten Besuch scheinbar umgebaut hatten. Ich habe an der Bar einen deliziösen Burrito mit Käse und allem möglichen anderen (außer Koriander, denn der schmeckt für mich wie Seife) gegessen und hätte sogar beinahe in Kauf genommen zu platzen, um aufessen zu können. Der Burrito war durch und durch mit tasty Sachen gefüllt und die Tasche war schön kross. Jim’s Burrito ist also auch auf jeden Fall einen Besuch wert!

Und zuletzt gab es da noch Foxy Food in der Schanze: Ich war mindestens acht Mal dort, denn es ist ewig offen, es gibt Hammer Pommes und diese sogar mit veganer Mayo. Göttlich war das… Es gibt dort auch anderes veganes Fastfood, das ich aber leider nie probiert habe, weil ich immer Pommes mit Mayo essen wollte. Wer also von einer Party heimkommt und noch essen will oder wen es sonstwie in die Schanze verschlägt: Esst Foxy Food!

Das Leaf in Hamburg muss eigentlich nochmal gesondert erwähnt werden, da es vollkommen anders funktioniert, als die anderen hier aufgezählten Restaurants. Es ist ein Feinschmeckerrestaurant gehobener Preisklasse, mit kleinem Menü, alles rein vegan. Ich hatte das Glück, dorthin eingeladen zu werden, ansonsten wäre das nicht im Rahmen meines Budgets gewesen. Wenn man dort Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise isst, ist man 40 Euro los, eine Hauptspeise kostet dort so um die 20 Euro. Das Essen ist dein Preis absolut wert, würde ich sagen, ich habe dort wirklich ganz anders gegessen, als ich sonst esse. Hier nochmal ein großes Danke an diejenigen, die mich dorthin eingeladen haben.

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Und zuletzt eine Nachricht, die ich sehr bedauere: Ich hatte mir gewünscht, euch das Backbord ans Herz legen zu können, aber das macht leider Ende Oktober zu. Mich macht das sehr traurig, ich war dort bestimmt drei Mal essen und jedes Mal war es ein Schmaus. Die Leute dort waren cool, die Einstellung des Ladens auch und ich hab mich total aufgehoben und wohlgefühlt. Insofern ein dickes Danke an die Leute, die den Jahren so lange gemacht haben und mein tiefstes Bedauern, dass er nicht mehr dort sein wird, wenn ich das nächste Mal zu Besuch komme.

Und nun noch meine kurze Liste mit weiteren Empfehlungen:

  • Slim Jim’s (Pizza)
  • Feldstern
  • Pink Ribbon Cupcakes (bieten meist zwei vegane Sorten an)
  • Café Saltkråkan
  • Kombüse (Burrito)
  • Falafelstern

Girl Power Movie (review)

This is the first film review I publish during participating at #52filmsbywomen. I don’t know yet if I’ll write a detailed review about every film, but I’ll try to write about as many as possible.

A young person is sitting on a sofa. She has long brown hair and is wearing a cap. Her face is hooded, only the eye area is visible. She’s looking out of the window, saying: „I’m not a graffiti girl. I’m a graffiti writer. That’s it.“

Girl Power is a documentary about female graffiti writers. I got to watch it at the Unerhört! Filmfestival 2016 in Hamburg, where the movie was screened at B-Movie cinema (a very nice, small cinema by the way).
For me the film is highly political: doing Graffiti is dangerous as hell. Even more, when you do political Graffiti!
Also, the graffiti scene all over the world is male dominated and women are confronted with striking sexism. Graffiti is not only about drawing and writing, the most time you spend planning, trying to get to your spot and watching it. So, Graffiti has much to do with body and strength. Things men often think they have the monopoly on, especially inside the graffiti scene.

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Because of that Girl Power is a exceptional important movie, because it makes women in the graffiti scene visible. It shows women who do graffiti, women who do highly good graffiti (as you can see in the film). I really like that Sany (writer and the director of the film) showed so many scenes where the action of writing is taking place, where a piece is kicked by one, two or more women. Also you get to see the „other world“: working life and privacy of Sany and her film crew, trying to meet women in different cities, trying to raise money for the film and everything.
And that is important: showing people outside the graffiti scene what it means to be a writer. And in case of Sany and so many other writers out there it means to give up much. During her work on the film she gets into financial trouble, people tell her she’s changing and stuff like that, but she’s making the film anyway. While watching the movie you get to know the two lives a writer lives and I think it can help understanding why people are doing graffiti and why people are so thrilled about it.

But more political statements in the film would’ve been cool. When you watch the trailer there are those really awesome political statements like the one I quoted in my introduction. But the film doesn’t expand on the topic of femininity in the graffiti scene, the problem of being confronted with guys who think women can’t be writers. There is one scene where men are shown talking about women inside the scene in a very sexist way, but other kinds of struggling with sexism and patriarchy are not really well-elaborated. So, it may would have been helpful for the audience to get a better idea of masculinity and its „importance“ inside the graffiti scene.

On the other hand it’s pretty cool that the whole film is not dominated by sexist, male sights, but by the action of women who are doing their thing. Especially Lady Pink and Utah are very impressive people for me. Lady Pink, because she has a key part in the history of Graffiti. She was the first prominent female writer and also – as you can see in the film – she was one of the first people tagging and writing on subways.
Utah is the person I quoted in the beginning and I think her attitude is exciting and admirable. As she says it’s important to her that she is called a „graffiti writer“. She doesn’t want another label for her and her work because of her gender.
So it’s not something bad if female writers point out that they are women, but I liked her calling herself the same way as everybody would call any male writer. For me that’s a form of resistance against a male-dominated, sexist scene (as well as pointing out femininity).

Basically the film does his job: showing female writers all over the world doing graffiti, alone or as a crew. Sometimes I wished for more of those scenes and a reduction of scenes regarding the framework plot. But I can understand why the framework plot got so many space, so I was happy about these scenes, too. I’d really like to recommend the film, especially to those who are interested in graffiti, but who don’t know much about it yet. There is very few graffiti slang which makes it easy to understand.

And thanks again to Sany, who even came to the screening to answer questions and talk to the audience. That was a really cool evening experience.

Vegan Inspiration (Pt. 1)

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The following content is officially squirrel-approved by that lovely guy!

In my apartment in Hamburg some things needed for baking are missing, so there won’t be a recipe this month. But I thought about my most beloved blogs, the ones, that I visit really often. So here’s the first part of my collection of vegan inspirational content.

Of course some blogs are missing, so I’ll give more recommendations another time. And I definitely will introduce some other blogs about veganism to you, that are not focused on recipes like those I recommend now. Also there are some food blogs focused on baking and cake recipes. Those I’ll feature in another extra post.

Sadly the blogs listed below aren’t always free from healthy food content. I’m always looking for new not healthy food content, so if you know about really good blogs filled with vegan junk food and other unhealthy stuff, just tell me!
In this post I will only feature Blogs which are pure vegan, because I hate being on a blog, seeing a picture of tasty looking food and then realizing that it’s just vegetarian. Maybe you feel that way, too.

When I start researching on stuff I want to bake or cook, one of the first blogs I look at is Minimalist Baker. It is made by Dana Shultz, who also published two books with recipes. Beyond the category „recipes“ you can find a fair bit of vegan recipes for meals and also for sweets, cakes, snacks, everything well-assorted.
What I really love about this blog is the way Dana is doing her pictures. In my opinion she’s an excellent food photographer and because of those good photos I love scrolling around on her blog, just looking at that awesome food. Mostly I like her salads, sweets and breakfast stuff. Sometimes she posts recipes with three or five ingredients or those you can do in 5 minutes. For people with few time like me those are eyecatchers.

I also really adore eat this!, mostly because of their photos and love for food bowls. Even though I’m not eating those that much, because I have the feeling it always needs horribly much ingredients to create one of those, I like the inspiration I’m getting through these. Nadine and Jörg, the faces behind the blog, are not that focused on cakes and sweets, which I actually like, because I think there are more vegan food blogs on baking than on other food.
It is a german blog, so people who are living in Germany (like me) can be sure the ingredients they’re using can be found in a german supermarket (because sometimes special ingredients you can buy in the USA or elsewhere is not available in Germany). What I really enjoy is them working with vegetables that much, because I love vegetables and always want to try them in different ways. So I highly recommend their blog and also their account on Instagram!

An all-around-blog with political self-conception is Vegan Guerilla. There you can find recipes for all needs and further. Sarah informs about her journeys, vegan campains, books, movies and events in different cities. So it’s not just a foodblog, it’s actually a blog about veganism I think. And she does it pretty well, I really like the way she promotes political veganism. And I was looking for healthy food content, but there I didn’t find much of it. So thank you, Sarah, for doing it so much better than many other vegan bloggers!

As you may have noticed, I love, love, love sweets, desserts and of course: cupcakes. Cupcakes, give me cupcakes! Squirrel of Nom does it. It has an extra site for cupcakes I often visit when I’m sad, because cupcakes sometimes help. When I went vegan I couldn’t imagine great vegan cupcakes. And then I discovered that blog where cupcakes are not just cupcakes with a topping, but sometimes filled with horribly tasty stuff. I just want to bake all of the recipes.
You can also find an extra site for desserts which you definitely should look at. I loved the recipe for vegan toffifee, because everything that involves vegan caramel is great. I hope especially the desserts- and cupcakes-site will get more and more recipes, because that stuff is awesome.
If you’re not so crazy about it, look at the other cool recipes and also at the kitchen basics, which can be very helpful, too.